Die Geschichte der Friggalade |
Aus dem Kreise der pensionierten Mitarbeiter der Seereederei "Frigga" wurde vielfach der Wunsch zu einem engeren Gedankenaustausch geäußert.
Die Initiative dazu wurde dann auch sehr schnell ergriffen. Auf Einladung von Herrn Robert Petersen fanden sich erstmalig am 16. Januar 1973 in einem dafür reservierten Raum des Hotels "Europäischer Hof", Hamburg, 20 Herren zusammen. Das Echo auf die Einladung war, auch in Anbetracht der teilweise weiten Anreise, somit höchst erfreulich. In der Anwesenheitsliste dieser Gründungsversammlung werden sich zweifellos einige Namen finden, die auch den heutigen Mitgliedern noch in Erinnerung sind: 1. Pensionäre
2. Gäste
Auch der Name dieser Runde wurde schnell geboren: Schiffahrtslade der "FRIGGA". Als erster Präsident wurde Kapitän i.R. Erich Wittenhagen und als dessen Stellvertreter Ingenieur i.R. Hermann Plüschau gewählt. Zum Zeichen seines Amtes erhielt der Präsident eine dafür angefertigte Amtskette, die Kapitän Reyers (zu jenem Zeitpunkt Bauaufsicht M.S. "Thor") mit launigen Worten überreichte.
Die Werft Blohm + Voss AG hatte dazu eine kunstvoll geschnitzte Truhe bereitgestellt, die mit Dank entgegen genommen wurde und Sinn und Aufgabe des Kreises verkörpern soll.
Die Schiffsglocke der Schiff-fahrtslade der Frigga wurde anläßlich des 15jährigen Bestehens der Vereinigung von Herrn Robert Petersen am 20. April 1988 überreicht. Die Schiffahrtslade der "Frigga" beschränkt sich aber nicht auf Pensionäre. Aktive Mitarbeiter der Reederei (an Bord und in der Verwaltung) sind bei den Zusammenkünften immer willkommen. Mit deren Teilnahme wird der Kontakt zur Gegenwart und zum Geschehen in unserer Reederei gefördert.
Bereits in dieser Gründungsversammlung wurde der noch heute gültige Termin der regelmäßigen Treffen auf jeweils den 3. Mittwoch eines Monats (mit Unterbrechung durch eine Sommerpause im Juli/August) festgelegt. Auch das Tagungslokal ist seither unverändert das Hotel "Europäischer Hof" in Hamburg 1, Kirchenallee 45.
Ebenfalls eine lange Tradition hat die Übung, die regelmäßigen Treffen mit schifffahrtsbezogenen Kurzvorträgen anzureichern. Schon zur Zusammenkunft am 15. Mai 1973 wurde von dem zuständigen Vertreter der Hansestadt Hamburg ein Vortrag über "Ölverschmutzung auf See und die dagegen ergriffenen Verhütungs- und Strafmassnahmen" gehalten. In der Folge gab sich die Schifffahrtslade der "Frigga" eine Satzung. Das Amt des Präsidenten hatten seither folgende Herren inne:
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Die Satzung der Friggalade |
| Die 1973 gegründete Schiffahrtslade der "Frigga", der bisher nur frühere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen an Land und im Seebetrieb angehören, die auf eine Dienstzeit bei der Seereederei "Frigga" von zwei Jahren zurückblicken können, erweitert ihren Mitgliederkreis auf Ehepartner, Lebensgefährten und Lebensgefährtinnen. Ausnahmen von dieser Regelung können beschlossen werden. Gäste der Mitglieder sind willkommen. Die "Schifffahrtslade der Frigga" hält unverändert an dem Ziel fest, in monatlichen Zusammenkünften die Kameradschaft und den Gedankenaustausch unter den Mitgliedern zu pflegen. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder gefällt. Die Wahl des Präsidiums, Beschlüsse der Satzungsänderung und der Beschluss zur Auflösung der "Schifffahrtslade der Frigga" bedürfen der Stimmenmehrheit der abgegebenen Stimmen in schriftlicher Form. Bei der Auflösung der "Schifffahrtslade der Frigga" soll ein vorhandenes Vermögen der "Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger" zur Verfügung gestellt werden. Das Präsidium besteht aus dem Präsidenten und seinem Stellvertreter und dem Zahlmeister. Die Betreuung der Schifffahrtslade obliegt dem Präsidenten und seinem Stellvertreter, die der finanziellen Belange dem Zahlmeister/in. Die Amtszeit dieser Personen umfasst drei Jahre. Zusammen mit dem Infobrief der Februarzusammenkunft erhalten die Mitglieder die Jahresabrechnung für das abgelaufene Geschäftsjahr, aus welchem sich auch der Kassenstand ergibt. |
| Hamburg, den 01. Januar 2005 |


Die Werft
Bereits in dieser Gründungsversammlung wurde der noch heute gültige Termin der regelmäßigen Treffen auf jeweils den 3. Mittwoch eines Monats (mit Unterbrechung durch eine Sommerpause im Juli/August) festgelegt. Auch das Tagungslokal ist seither unverändert das Hotel "Europäischer Hof" in Hamburg 1, Kirchenallee 45.